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Der Vizsla als Rettungshund


Rettungshund


Foto Magquar Vizsla

Physisch als Rettungshund geeignet ist jeder mittelgroße, nicht zu schwere, robuste Hund, der aggressionsfrei gegenüber Mensch und Tier ist. Das richtige Sozialverhalten lernt der Hund bereits im Welpenalter durch den Kontakt mit anderen Hunden und seinen Menschen.

Auch in der Rettungshundearbeit ist es wichtig, dass sich beide Teampartner aufeinander verlassen können. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert ca. 1 1/2 Jahre. Zuvor muss der Hundeführer die Sanitätskurse A und B erfolgreich absolvieren, in Kynologie, Karte, Kompass und Funktechnik geschult werden, bevor das Team die erste Prüfung ablegen kann.

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Das wichtigste Training ist die Suche. Hierbei wird eine Person z.B. im Wald versteckt, und der Hund muss die Witterung des Opfers aufnehmen. Nachdem der Hund am Opfer angelangt ist, sollte er sich davor setzen und bellen, bis der Hundeführer vor Ort ist. Dieses Können würde beim Jagen als "Totverbellen" bezeichnet.


Schon in der Nachkriegszeit des zweiten Weltkrieges wurden Vizslas als Rettungshunde eingesetzt, weil sie beim Finden von Opfern durch das Bellen bis zum Eintreffen der Retter hervorragend geeignet waren.




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