Man
kann auch ohne Hund leben. Aber es lohnt sich nicht!"
(Heinz Rühmann)
Wer
einmal Hundehalter ist, bleibt es zumeist sein Leben lang.
Es
gibt keine ehrlichere Freundschaft, als die, die uns ein
Hund entgegenbringt. Bedingungslos und ohne jeden Vorbehalt
schließt er sich seinem Menschenrudel an und vertraut
ihnen.
Leider
kann man bei einigen "Hundefreunden" nicht einmal
ansatzweise Loyalität gegenüber dem Hund feststellen.
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Herrchen..... Ziel aller Wünsche...
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Rohe
Menschen, die ihren Hund prügeln und mißhandeln,
sind glücklicher Weise fast ausgestorben. Nicht ausgestorben
sind aber die herzlosen Menschen, die gauben, ein Hund wäre
ein Spielzeug. Sie behandeln ihn wie eine "Ware" aus
dem Kaufhaus. Wenn der Welpe während der Heimfahrt auf
die Schonbezüge des Autos gebrochen hat, möchte man
am liebsten sofort umkehren, den Köter zurückbringen
und "vom Kaufvertrag zurücktreten". Die Fahrtkosten
dafür möchte man möglichst sofort erstattet haben.
Mit "sowas" rechnet man ja schließlich auch
nicht...
Das
Tier macht Umstände und Arbeit und wird dann unter Erklärungsnotstand
und Lügen zum Züchter zurückgeschafft oder einfach
ausgesetzt und einem ungewissen Schicksal überlassen. Ein
jeder von uns muß die Geschichten über traurige Hundeschicksale
permanent in den Medien hören oder lesen und verurteilt
ein solches Verhalten. Einige "Hundefreunde" sind
aber selbst aus eben diesem Holz geschnitzt und sich
dessen nicht einmal bewußt.
Der
Hundewunsch ist bei einigen sogar schon vor Ablauf einer Woche
verflogen. Der "Hundefreund" hat nämlich jetzt
erst erkannt, daß der Vierbeiner auch Arbeit macht.
Viele
Züchter müssen sich anhören, daß
"das Familienleben seit dem Einzug des Hundes total
gestört" ist..., die Kinder plötzlich eine
"Allergie gegen Hundehaare" haben... oder sie
"nicht den gewünschten Bezug zum Hund herstellen
konnten"..., daß sich das Tier "total
apathisch" verhält oder an "Zerstörungswut"
leidet... Es geht sogar noch schlimmer! "Der dumme
Hund wird einfach nicht stubenrein und begreift überhaupt
nichts, obwohl er schon eine ganze Woche bei
uns ist!"
Sehr
"schön" ist auch das Argument, daß
man plötzlich und unerwartet "befürchtet,
dem Hund nicht das bieten zu können, was er
benötigt"... Hallo???? Fällt den Leuten
das erst auf dem Weg zur Arbeit ein???
Manch
ein Züchter wird sogar denunziert. Es wird z.B. behauptet,
daß der Welpe schlecht sozialisiert wurde, oder
daß er aggressiv sei. - Überaus logisch nach
8 Lebenswochen, denn er hat ja auch schließlich
das Sofakissen und die Schuhe zerfetzt - ja sogar sein
Körbchen hat er angenagt! Das Schlimmste aber war,
daß er den Kindern immerfort in die Finger und Beine
biß! So einen aggressiven Hund hat man noch nie
zuvor gesehen!!!
Daß
der Hund ein Lebewesen ist, mit einer eigenen Persönlichkeit
- mit einer eigenen Seele - ist so manchem "Hundefreund"
anscheinend gar nicht bewußt. Jeder Hund hat seinen
eigenen Charakter. Nicht jeder Hund ist immer brav - besonders,
wenn er Langeweile hat.
"Hundefreunde",
die z. B. nicht einmal eine Woche lang die Geduld aufbringen,
eine Eingewöhnung zu ermöglichen, sollten sich keinen
Hund anschaffen! Nicht einmal einen Goldhamster, eine Gespenstheuschrecke
oder eine Vogelspinne!
Um
es deutlich zu sagen: solche Menschen haben weder einen Hund,
noch ein anderes Tier verdient!
Es
gibt aber im Handel genau das richtige Ersatztier für ca.
20 Euro. (Viel billiger als ein Hund!) Wenn die Fellfarbe morgen
nicht mehr gefällt, kann man es auch schnell wieder zurückbringen
oder umtauschen.
Das
Tier heißt "Furby". Furby hat ein kuscheliges
Fell - man kann es also super streicheln! Furby kann sogar sprechen
lernen! Man kann Furby füttern (man muß es aber nicht).
Das Futter kostet keinen Cent, denn das Tier wird satt, indem
es am Finger vom Halter nuckelt und Furby (Entschuldigung) kackt
nicht auf den Teppich! Furby wird beim Autofahren niemals übel
und man hat keinen Streß, wenn man wegfährt und sein
Tier mit ins Hotelzimmer nehmen möchte. Im Flieger braucht
man nicht einmal etwas extra für ihn zu zahlen... Furby
wird wach und schläft, er kann singen und tanzen lernen
und man braucht niemals Gassi zu gehen mit ihm. Nicht am Tage
und schon gar nicht wenn es dunkel ist, oder regnet! Die Pflege
ist ganz einfach, denn man darf ihn gar nicht baden.
Und
wenn man die Nase voll hat von Furby, stellt man ihn einfach
in die Ecke oder einen dunklen Schrank und man hört und
sieht nichts mehr von ihm.
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Furby
- ein tolles Kuscheltier
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Die
Züchter sollten sich aber nicht weigern, ihren Hund
sofort zurückzunehmen (als wäre er eine "Hundeausleihstation").
Am wenigsten nützt es dem Hund! Der Vierbeiner
hätte bei solchen "Hundefreunden" nie ein
Zuhause; und schon gar nicht ein glückliches Leben zu
erwarten.
Und
hier folgt jetzt das Paradebeispiel an Unverstand, was
wirklich und wahrhaftig einem mit uns befreundeten Züchter
- und vor allem seinem Hund - zugestoßen ist!
Eine
Familie machte gerade Ferien und suchte in dieser Zeit,
"gleich mal eben", einen kleinen Yorkshire Terrier.
Paßt ja auch gut - weil man eh gerade ein paar Tage
frei hat... Der Züchter, erfreut darüber, daß
er für seinen geliebten Welpen ein (vermeintlich)
schönes Zuhause gefunden hatte, übergab schweren
Herzens und mit Tränen in den Augen seinen Welpen
an die neuen Besitzer. Er sagte unter anderem (und mit
erhobenem Zeigefinger): "Nehmen Sie den Welpen nicht
mit an den Strand! Es ist zu heiß und ein ungeeigneter
Aufenthaltsort für einen 8 Wochen alten Welpen!"
(Sie
denken jetzt bestimmt, der Hund wäre am Hitzeschlag
gestorben... aber nein! Es geht noch "besser"!)
Die
neuen Besitzer hatten selbstverständlich schon längst
alles über Hundhaltung gelesen. Sie konnten sogar
dem erfahrenen Züchter einige Tipps geben! Sie kannten
sich also bestens aus und deshalb nahmen sie ihren Welpen
natürlich doch mit zum Strand. Ein Badegast, der
im Laufschritt aus dem Wasser kam, fiel hin und stürzte
mit seinem gesamten Körpergewicht auf den kleinen
Welpen! Der Yorki starb unter Qualen an seinen inneren
Verletzungen.
Sie
glauben, daß dies das Ende der Groteske sei? Weit gefehlt!
Der
Vater der "Hundefreundefamilie" wickelte den Welpen
in ein Badehandtuch und fuhr zum Züchter, um den "kaputt gegangenen"
Hund gegen einen "heilen" einzutauschen!
Der
Züchter, fassungslos, erschüttert und zu Tode betrübt
über den Verlust und das Leiden eines seiner Hundekinder,
tauschte den Hund nicht und zahlte dem "Hundefreund"
unverschämter Weise auch nicht den Kaufpreis zurück!
Der "Hundefreund" wollte nun wenigstens sein
Badehandtuch zurückhaben und deshalb hat der Züchter seinen Welpen
ohne dieses wertvolle Stück im Garten begraben.
Es
ist unfassbar - wirklich unglaublich..., aber viele erwachsene
Menschen wissen nicht, daß ein Hund
kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen... Man
fragt sich, ob diese Leute bei ihren Kindern auch überlegt
haben, sie wieder ins Krankenhaus zurückzuschaffen,
weil sie vielleicht des Nachts im Schlaf gestört
wurden...
"Wir
haben schon gaaaanz lange einen solchen Hund gesucht!
Wir haben schon alles über die Hundehaltung gelesen
und wünschen uns nichts mehr, als einen solchen Welpen.
Jetzt haben wir genug Zeit für einen Hund... wir
haben nämlich 14 Tage Urlaub... "
Sich
einen Hund anzuschaffen, bedeutet mehr, als einen
14tägigen Urlaubstrip zu machen! Jeder ernsthafte
Interessent, der sich der großen Verantwortung auch
bewußt ist und nicht nur "probeweise"
einen Hund haben möchte, wird von einem gewissenhaften
Züchter auch einen Hund erhalten. "Furbyfreunde"
brauchen sich aber nicht die Mühe zu machen, zu uns
zu kommen. Furbys findet man über´s
Internet. Sie bekommen einen solchen Liebling z. B. bei ebay.
Wir handeln nicht damit und "Probehunde" haben wir auch
keine...