Foto

Aktuell



Derzeit haben wir keine Welpen

Einiges über die Welpen bei uns


Unsere Welpen können ab einem Alter von 8 Wochen in ihr neues Zuhause umziehen. Sie sind dann mehrfach entwurmt, geimpft, gechipt und haben eine Ahnentafel (auch Pedigree, Stammbaum oder Papiere genannt).

An unsere Welpen haben wir einen sehr hohen Anspruch, weil wir den einen oder anderen zum Behindertenbegleithund, Therapiehund, Diabetikerwarnhund oder Signalhund ausbilden, wenn er sich dafür eignet. Dementsprechend kommen somit natürlich alle unsere Welpis in den Genuß, unsere Schule zu durchlaufen. Außerdem liegt uns sehr viel daran, unseren Zwergen einen guten Start ins Leben ermöglichen. Deshalb haben die Kleinen bereits vor dem Umzug in ihr neues Zuhause ein großes Sozialisierungs- und Desenisbilisierungsprogramm absolviert, welches ich (weiter unten) kurz umrissen erkläre.

Allgemein beschränkt sich das Leben der Welpen zunächst auf das Lernen des Familien-Alltags im Haushalt mit all seinen Gerüchen, Eindrücken und Geräuschen. Dann (und das ist mir überaus wichtig!) lernen die Welpen bereits bei uns, dass nicht nur die Mutter, sondern auch der Mensch Einfluss auf ihr Verhalten nimmt. Sie bleiben also nicht sich selbst überlassen, sondern haben sehr intensiv mit Menschen zu tun und lernen deren Regeln, Grenzen und Einschränkungen. Natürlich gibt es genauso viel Zuwendung, kontrolliertes, sinnvolles Spiel und sehr viel Körperkontakt, damit sie nicht ängstlich sind oder kleine "Wildlinge" werden.

Im Laufe der Entwicklung besuchen wir mit den Welpen Kinder im Kindergarten, Menschen im Altenheim, und wir fahren auch ins Einkaufszentrum. Dort sind die Kleinen ein Publikums-Magnet. Sie werden häufig ungefragt von Fremden berührt und gestreichelt, und sie lernen dabei, dass es nichts Bedrohliches ist. Dies hat den Vorteil, dass sich der Hund später von jedem Fremden anfassen lässt. Allerdings kann man den Nachteil aus dieser Erfahrung bereits erahnen. Dieser Hund wird keine Probleme damit haben, auch mit einem Fremden mitzulaufen. Aber wer bindet schon seinen Hund vor dem Einkaufszentrum an? Auch im Auto mitzufahren, kennen die Kleinen bereits vor ihrem Umzug in die neue Familie.

Außerdem ermöglichen wir den Welpen das Kennenlernen von Haustieren, wie Kaninchen, Ziervögeln, Pferden und Katzen und dass man in deren Gegenwart ruhig und ansprechbar bleiben muss. Sitz, Platz, Bleib und Komm kennen die Kleinen selbstverständlich auch. Wenn es die Zeit erlaubt, auch das Gehen an der Leine ohne zu zerren. Zusätzlich üben wir das kurzzeitige ruhige, geduldige Warten, wenn man z. B. auf Toilette geht, den Müll heraus bringt usw. Die Stubenreinheit ist bis dahin soweit geübt worden, dass die Kleinen nachts gewöhnlich von ca. 23 Uhr bis ca. 6 Uhr morgens "wasserdicht" sind. Im Laufe des Tages klappt es gelegentlich noch nicht ganz so gut, weil die Ablenkung am Tage größer ist, aber auch das wird für die neue Familie nicht besonders schwierig werden, wenn unsere Tipps hierzu beherzigt werden.

Wir sind für die Familien unserer Hundekinder so lange mit Rat und Tat da, wie es den Hund gibt und gern auch darüber hinaus. Auch die Urlaubsbetreuung übernehmen wir gern für unseren Nachwuchs.


Unser Desensibilisierungsprogramm


Foto Magyar Vizsla

Vom 3. bis 17. Lebenstag führen wir mit unseren Welpen ein Desensibilisierungsprogramm durch. Jede einzelne Übung dauert maximal 5 Sekunden und wird einmal täglich durchgeführt. Mit der Desensibilisierung erreicht man, dass die Puppies im späteren Leben Frustration in Bezug auf Kälte, Berührungen, Festhalten und Hochheben ertragen können. Außerdem testen wir nebenbei den Trieb und das Explorationsverhalten.


Das Programm umfasst folgendes:


- auf den Rücken drehen und halten
- kopfüber heben und auf das selbständige Kopfheben warten
- Manipulation der hinteren Pfötchen mit einem Wattestäbchen
- Ablage auf einem nassen, kalten Handtuch
- Überprüfung der Schmerz- und Berührungsempfindlichkeit durch leichtes Kneifen
- Überprüfung des Liegeverhaltens
- Überprüfung des Saugreflexes am Dummy (in diesem Fall ein menschlicher Finger)

Im folgenden Video können Sie sich den Test von drei Welpen stellvertretend für alle Puppies anschauen.


Die Welpen lernen bei uns die Umwelteinflüsse nicht erst, wenn sie bereits die Augen und Ohren geöffnet haben, sondern sofort, wenn sie auf der Welt sind. Sie werden hochgehoben, getragen, gewogen, genau angeschaut, fotografiert. Sie dürfen die Menschen beschnüffeln, werden gestreichelt und schlafen auch gern mal auf dem Schoß des Menschen, wenn Mama nicht deshalb eine Krise bekommt.
Am zweiten, fünften und siebten Lebenstag der Welpen wird ein Biotonustest durchgeführt, der Auskunft über das Reflexverhalten, die Bewegung, die Geräuschproduktion, die Schmerzempfindlichkeit und den Saugreflex gibt. Dies liefert genauere Informationen über die unterschiedlichen Charaktere der Welpen, als das reine Beobachten, und wir wissen, wie wir ihre Stärken unterstützen und ihre Schwächen mildern können.
Vom 3. bis zum 17. Lebenstag führen wir eine Desensibilisierung durch, die für die Welpen nützlich ist, um im Leben gut mit frustrierenden Situationen zurecht zu kommen. Welpen, die diese Desensibilisierung erleben, zeichnen sich später durch Gelassenheit und innere Ruhe aus.

In der 7. Lebenswoche führen wir einen abschließenden Test durch. Dieser Test gibt exakte Auskunft über die soziale Orientierung, das Assoziierungsvermögen, den Selbstschutzinstinkt, den Schreckreflex, die Schmerzempfindlichkeit und das Explorationsverhalten jedes einzelnen Welpen. Außerdem können wir feststellen, ob ein Welpe extrovertiert oder introvertiert ist, ob er gern den "Anführer" spielt oder sich lieber führen lassen will, ob er hoch im Trieb steht, sich autonom oder eher anhänglich verhält, ob er fordernd oder schüchtern ist usw. Alle diese Erkenntnisse bedeuten nicht, dass es sich um unabänderliche Charakterzüge des jeweiligen Individuums handelt. Es gibt vielmehr hilfreiche Hinweise darauf, zu welchen Familien welcher Hund passt und wie man mit ihm am besten umgehen kann.

Wenn Sie Fragen rund um dieses Thema (oder zum Thema Hund allgemein) haben, können Sie gern bei uns anrufen. 0173-4722059. Auf dem Festnetz sind wir oft erst ab 20:30 Uhr zu erreichen. 0381-691352. ...nur nicht aufgeben.


Was unsere Welpen futtern:


Die Babies bekommen Selbstgekochtes und ein wenig Trockenfutter.
Am Anfang sind die Welpis noch so klein, daß ich das Trockenfutter von einer zur nächsten Mahlzeit mit Mineralwasser einweiche. Das bevorzugte Trockenfutter ist Bozita Junior oder Orijen Puppy, wovon die Kleinen beim Umzug auch etwas mit in das neue Zuhause nehmen.
Ich bin nicht auf eine bestimmte Futtersorte festgenagelt, denn es gibt keine so grossen Unterschiede in der Qualität, wie häufig behauptet wird. Viele Eiweiße im Trockenfutter (also Proteine) werden aus Getreide hergestellt. Der Wolf läuft aber nicht am Kornfeld vorbei und pflückt sich Ähren – wahrscheinlich verschluckt er lieber eine Maus im Ganzen.
Mein Tip allgemein, falls die Vierbeiner pupsen oder Durchfall haben: Eine andere Futtersorte ausprobieren...

- 1,5 kg Rinderhackfleisch (wahlweise auch Kalbshackfleisch, Geflügelhackfleisch, Fisch)
! ab und zu ersetze ich 0,5 kg Fleisch durch Hühnerherzchen oder Geflügelleber (aber nicht ständig!)
- 0,5 kg Möhren (oder Broccoli, Zuccini, Fenchel)

Dies koche ich mit einem Teelöffel Salz im Schnellkochtopf und (wenn man ihn dann öffnen kann) füge ich

- 250 g Graupen oder Haferflocken
- 750 g bis 1kg 40 %igen Quark (oder Hütten-, bzw. Frischkäse)
- 1 Teelöffel Rachitin (Vitamin-Mineralstoff-Mischung)
- 3 Eßöffel Lachsöl hinzu

Diese Menge Futter reicht dann einige Tage für einen Welpen. Selbstverständlich kann man es z. B. auch auf eine geringere Gesamtmenge „herunterrechnen“.

Wir beraten Sie gern und umfassend bei allen Fragen zur Hundehaltung. Besucher sind jederzeit willkommen. Bitte melden Sie sich vorher an, damit Sie nicht vor verschlossener Tür stehen.


Kontakt 0173 - 472 20 59


E-Mail-Adresse

Zum Kontaktformular

nach oben